KÜNSTLERINNEN PORTRAIT MONIKA MARIA NOWAK

Das erste Aufeinandertreffen zwischen Monika Maria Nowak und Katy Otto ergab sich durch Filmaufnahmen einer Ausstellung von Künstler*innen in der Galerie Parterre Berlin im Rahmen des art spring festivals, an der auch Monika Maria Nowak teilnahm. Die Künstler*innen wurden u.a. interviewt zu ihren Arbeiten oder zur aktuellen beruflichen Situation. Katy Otto übernahm für diesen Film Kamera, Regie und Schnitt in Teamarbeit mit Organisator Jan Gottschalk.

In dem Interview mit Monika Maria Nowak blieb Katy Otto ein entscheidender Satz von Nowak hängen, der schlussendlich zu der weiteren Zusammenarbeit und dem Vorhaben eines filmischen Portraits führte:

„In der DDR hatte ich ja 10 Jahre Berufsverbot“ – so Nowak.

Für die Vorbereitungen des Filmportraits besuchte Katy Otto die Künstlerin in ihrem Atelier im Prenzlauer Berg. Bereits innerhalb von Sekunden nach Betreten des Ateliers eröffnete sich eine Wucht an Geschichten um die Person Nowak, ehe ein einziges Wort gesprochen wurde. Ziel des Films ist es, Nowak eine Stimme und Bildräume zu geben, ihre Geschichte öffentlicher zu machen, Begegnungen herzustellen und Versöhnung mit der Vergangenheit zu ebnen.

30. September 2021